Sicherheit im Internet

„Internet – Netz der Netze, Datenozean, Information Superhighway. Das Internet kennt viele Bezeichnungen und ebenso viele Anwendungen.“ (Näf; Streule; Hartmann, 2000)

Beim Web 2.0 stand der Sicherheitsaspekt im Internet nicht an erster Stelle. Zuerst war jeder davon begeistert, was über das Internet alles erreicht werden konnte. Die fortschreitende Technologie und die zugleich intensive Nutzung des Netzes führten zur Speicherung sehr vieler Daten im Internet. Man hat sich im Internet präsentiert, wollte im Netz wahrgenommen werden. Erst als sich das Internet aus unserem Alltag nicht mehr wegdenken liess, machte man sich Gedanken über die Sicherheit im Internet (Näf et. al 2000).

Das Individuum strebt danach, seine Privatsphäre und seine Daten im Internet zu schützen. Viele Firmen im Internet verlangen persönliche Daten um ein möglichst genaues Nutzerprofil zu erstellen. Ist man nicht gewillt diese Daten aus Sicherheitsgründen preiszugeben, werden einem die Dienstleistungen dieser Firmen verwehrt. Jedoch genau auf diese Daten sind die Internetfirmen angewiesen. Denn nur wenn man die Persönlichkeit und die Vorlieben der Nutzer kennt, kann man ihnen etwas verkaufen.

Doch die Weitergabe von persönlichen Daten im Internet ist eine Herausforderung, da niemand weiss, wer sonst noch Zugriff darauf hat und mitliest. Das Individuum muss den Internetfirmen vertrauen können, dass die persönlichen Daten nicht weitergegeben werden

Unsere Offline-Welt verschmilzt zunehmend mit unserer Online-Welt. Das Bedürfnis uns zu schützen steigt dadurch rasant. Doch wie sieht das in der Zukunft aus? Ist es als Individuum 4.0 überhaupt noch möglich seine Privatsphäre und Daten im Internet zu schützen? Der Trend zeigt eine sehr starke Verknüpfung unserer Offline-Welt mit der Online-Welt.

Autos, Heizungen, Fernseher und vieles mehr lässt sich bereits mit dem Handy steuern. Dies alles ist mit dem Internet verbunden und liefert persönliche Daten ins Netz, von denen das Individuum vielleicht nicht einmal etwas weiss. Somit wird Internetschutz, vor allem der Schutz von anderen Individuen, überall dort nötig, wo wir mit dem Netz verknüpft sind (Sat1, 2016). Die Privatsphäre wird neu definiert werden müssen und auch die Verteidigung derer gegen neue Versuche, in sie einzudringen.

Denn ein grosses Problem wird sein, dass wir gar nicht mehr wissen, wo überall Daten über uns gesammelt werden. Schon heute analysiert Google unsere Suchanfragen, Apple ortet seine Nutzer und Twitter behält sich vor, die Nutzerdaten zu verkaufen (Göhrig, 2011).

In Zukunft wird sich das Individuum 4.0 mit der Sicherheit im Internet immer stärker auseinandersetzen müssen.

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